Name:
Max-Lingner-Archiv — Außenstelle des Archivs der Akademie der Künste, Berlin
Porträt:

Beschreibung

Alternative/historische Bezeichnungen:
Träger:
Max-Lingner-Stiftung (2007-) · GND: 1024786412
Straße 201, Nr. 2
13156 Berlin
Standort:
Berlin
Schwerpunkt:

Bildende Kunst

Thematik:
Kunst & Kultur
Inhaltliche Beschreibung/Kurzprofil:

Im einstigen Wohnhaus von Max Lingner (1888-1959) wird ein Teil seines künstlerischen Erbes aufbewahrt. Lingner, ausgebildet als Maler und Grafiker an der Dresdener Kunstakademie, lebte in den 1930er Jahren in Frankreich, arbeitete bei Zeitungen als Pressezeichner und schloss sich als Gegner des Hitler-Regimes der französischen Widerstandsbewegung an. Nach der Rückkehr in seine Heimat lehrte er an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, damals DDR.

Beständeübersicht/Tektonik:

Nächlasse
Sammlungen

Zugang und Nutzung

Kontaktdaten:
Zugangsmöglichkeiten für externe Nutzer:
Zugang auf Anfrage
Öffnungszeiten:
Ansprechpartner:
Barbara Gase
Erstkontakt: Anmeldung per E-Mail in der Stiftung
E-Mail:
Dr. Ulrike Möhlenbeck [Akademie der Künste / Archiv]
Robert-Koch-Platz 10
10115 Berlin-Mitte
Telefon: 0049 (0) 30 2005-2232
E-Mail:
Hilfsmittel für die Nutzung:
Arbeitsplätze, Kopierer, PC, Scanner
Weitere Einrichtungen des Archivs:
Bibliothek, Sammlung/en, Museum

Geschichte und Kontext

Geschichte des Archivs:

Das Archiv wurde 1969 im ehemaligen Wohn- und Atelierhaus des Künstlers in Berlin-Niederschönhausen als Außenstelle der Akademie der Künste gegründet. Den Hauptteil des schriftlichen Nachlass Lingners hat die Akademie Anfang der 1990er Jahre - als sie sich aus allen Außenstandorten zurückzog - in ihr Zentralarchiv übernommen. Im Max-Lingner-Archiv verblieb die Überlieferung nach 1959 und andere Dokumente. Außerdem werden hier nach wie vor die Publikationen von und über Lingner gesammelt und Ausstellungen mit seinen Werken dokumentiert.

Die Kunstwissenschaftlerin Dr. Gertrud Heider (1928-2007) widmete sich jahrzehntelang der Bewahrung, Erschließung und Vermittlung von Lingners Werk. Seit 1988 betreute sie das Archiv ehrenamtlich und bemühte sich in den 1990er Jahren mit Unterstützung des Freundeskreises um die Errichtung einer Stiftung. 2007 wurde diese – kurz vor Heiders Tod – gegründet. Wie von Heider testamentarisch verfügt, wird die Einrichtung von der Rosa-Luxemburg-Stiftung treuhänderisch betreut, wirkt im Rahmen ihrer Satzung jedoch inhaltlich selbständig. (Quelle: Website)

Dokumentationssystem:
Akademie der Künste:
http://www.adk.de/de/archiv/archivbestand/bildende-kunst/index.htm?hg=bild&we_objectID=556&seachfor=
Personen/Organisationen, Orte:
Gertrud Heider
Max Lingner (1888-1959) · GND 118573292
Weitere Informationen:

Zum Stiftungs-Archiv gehört eine Bibliothek, die Literatur zur Kunst im Exil und im Widerstand gegen den Nationalsozialismus sowie zur Kunst in Frankreich und in der DDR enthält. Das Archiv der Stiftung widmet sich im Wesentlichen der Erarbeitung des Werkverzeichnisses von Ligner.
(Quelle: Website)

Publikation

Publikation:

Max Lingner: Mein Leben und meine Arbeit, Dresden 1955

Willi Geismeier: Max Lingner, Leipzig 1968

Gert Claußnitzer: Maler und Werk – Max Lingner, Dresden 1970

Max Lingner: Gurs. Bericht und Aufruf. Zeichnungen aus einem französischen Internierungslager 1941, Berlin 1982

Eleonore Sent, Bearb.: Max Lingner Werkverzeichnis 1898 bis 1931/32, Berlin 2004

Kurzbiografie zu: Lingner, Max, in: Wer war wer in der DDR?, 5. Ausg., Bd. 1, Berlin 2010

Thomas Flierl u.a., Hg.: Die Welt der Pariser Wochenzeitung Monde (1928-1935), Bielefeld 2012

Anne Applebaum: Der Eiserne Vorhang: Die Unterdrückung Osteuropas 1944 bis 1956, München 2013, S. 392-395

Thomas Flierl, Hg.: Max Lingner. Das Spätwerk 1949-1959. Mit einem umfangreichen Dokumentenanhang, Berlin 2013

Veröffentlichungen siehe: http://www.max-lingner-stiftung.de/publikationen

Bestände

Titel des Bestands:
Gesamtbestand
Verzeichnungsstufe:
Gesamtbestand
Signatur:
Provenienz:
Bestandsbeschreibung:

Der Nachlass Linger enthält:
- Zeichnungen
- Gemälde
- Grafiken
- Persönliche Dokumente
- Artikel
- Reden
- Fotos
- Bücher

Im Bestand befindet sich zudem der Nachlass der Kunsthistorikerin Gertrud Heider.

Erschließungsumfang:
teilweise erschlossen
Physischer Umfang der Verzeichnungseinheit:

Während die Kunstsammlung der Akademie der Künste eine repräsentative Auswahl von 75 Arbeiten besitzt, werden im Archiv er Stiftung über 1.000 Zeichnungen sowie einzelne Gemälde Lingners aus den Jahren 1930 bis 1958 aufbewahrt.

Archivalien:
Fotografien (Positiv & Negativ)
Persönliche Aufzeichnungen / Ego-Dokumente
Sonstiges
Objekte:
Kunstwerke
Sonstiges
Entstehungszeitraum/Laufzeit:
Verbunden mit:
https://portal.dnb.de/opac.htm?query=%22Max+Lingner++%22&method=simpleSearch&cqlMode=true