Name:
Archiv des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung GmbH
Porträt:
Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung

Beschreibung

Alternative/historische Bezeichnungen:
Archiv des IGM
Träger:
Robert Bosch Stiftung GmbH · GND: 505291-9
Heidehofstraße 31
70184 Stuttgart
Standort:
Stuttgart
Schwerpunkt:

Homöopathie

Thematik:
Gemeinwesen & Soziales, Wissenschaft & Forschung
Webseite des Archivs:
Inhaltliche Beschreibung/Kurzprofil:

Das Institut – benannt nach dem Ingenieur, Erfinder und Industriellen Robert Bosch (1861-1942) – ist das einzige außeruniversitäre Forschungsinstitut in der Bundesrepublik. Sein Bestand zur Geschichte der Homöopathie ist der umfangreichste weltweit, weil Bosch die alternative medizinische Behandlungsmethode schätzte.

Beständeübersicht/Tektonik:

Nachlässe
Sammlungen
Akten

Zugang und Nutzung

Kontaktdaten:
Straußweg 17
70184 Stuttgart
Zugangsmöglichkeiten für externe Nutzer:
Zugang auf Anfrage
Öffnungszeiten:
Ansprechpartner:
Steffi Berg
Straußweg 17
70184 Stuttgart
Telefon: 0049 (0) 711 46084171
E-Mail:
Prof. Dr. Martin Dinges
Hilfsmittel für die Nutzung:
Arbeitsplätze, Kopierer, PC, Scanner
Weitere Einrichtungen des Archivs:
Bibliothek

Geschichte und Kontext

Geschichte des Archivs:

Das 1980 eingerichtete Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung (IGM) ist das einzige außeruniversitäre medizinhistorische Forschungsinstitut in Deutschland.

Dokumentationssystem:
Datenbanken und Findbücher
Personen/Organisationen, Orte:
Mélanie Hahnemann (1800-1878) · GND 119118734
Samuel Hahnemann (1755-1843) · GND 11854490X
Freiherr Clemens Maria Franz von Boenninghausen (1785-1864) · GND 118746103
Dr. Friedrich Paul Hubert von Boenninghausen (1828-1910) · GND 131417282
Weitere Informationen:

Zum Institut gehört eine Bibliothek mit mehr als 50.000 Bänden sowie ein Homöopathie-Archiv, das den Nachlass des Begründers der Homöopathie - Samuel Hahnemann (1755-1843) - sowie wichtiger Schüler und Nachfolger, insbesondere von Clemens von Bönninghausen, aufbewahrt. Außerdem befindet sich in dem Archiv die Überlieferung internationaler und nationaler Organisationen von Homöopathen.

Publikation

Publikation:

Medizin, Gesellschaft und Geschichte: http://www.igm-bosch.de/content/language1/html/11563.asp

Beihefte: http://www.igm-bosch.de/content/language1/html/11563.asp

Krankenjournale: http://www.igm-bosch.de/content/language1/html/11855.asp

Quellen und Studien: http://www.igm-bosch.de/content/language1/html/11862.asp

Institutspublikationen: http://www.igm-bosch.de/content/language1/html/11235.asp

Kleine Schriften: http://www.igm-bosch.de/content/language1/html/12023.asp

Samuel Hahnemann: Die chronischen Krankheiten. Ihre eigenthümliche Natur und homöopathische Heilung, Theil 1-5, 1. Auflg. Leipzig 1828-1830; 2. veränd. u. verm. Auflg. Leipzig/Dresden 1835-1839; online unter zeno.org

Robert Bosch. Leben und Werk, in Magazin zur Bosch-Geschichte, Sonderheft 1, Stuttgart 2009

Gunter Haug: Robert Bosch – der Mann, der die Welt bewegte. Historischer Roman, 3. Auflg., Stuttgart 2010

Johannes Bähr/Paul Erker: Bosch. Geschichte eines Weltunternehmens, München 2013

Veröffentlichungen des Instituts-Direktors Robert Jütte siehe: https://portal.dnb.de/opac.htm?query=robert+j%C3%BCtte&method=simpleSearch

Bestände

Titel des Bestands:
Gesamtbestand
Verzeichnungsstufe:
Gesamtbestand
Signatur:
Provenienz:
Bestandsbeschreibung:

Homöopathie-Archiv
Das Archiv des IGM bewahrt den Nachlass von Samuel Hahnemann (1755-1843), seiner zweiten Frau Mélanie, geb. d’Hervilly (1800-1878), sowie wichtiger Schüler und Nachfolger, insbesondere von Clemens (1785-1864) und Friedrich von Boenninghausen (1828-1910) auf.

Neben Werkmanuskripten und den 55 Krankenjournalen sind über 5.400 Patientenbriefe an Hahnemann besonders bemerkenswert. Auch der Nachlass von Boenninghausen umfasst u.a. ca. 150 Krankenjournale. Durch aktive Sammeltätigkeit der letzten Jahre kamen Nachlässe weiterer homöopathischer Ärzte und von vielen Institutionen wie homöopathischen Laienvereinen, dem Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte und der Internationalen Liga homöopathischer Ärzte dazu.

Auch konnte das Schriftgut weiterer Patientenvereinigungen für Homöopathie und Naturheilverfahren sowie Patientenkarteien von Arztpraxen übernommen werden. Damit beherbergt das Archiv die weltweit bedeutendste Sammlung von Quellen zur Homöopathiegeschichte.

Bei einem Archivbesuch ermitteln Sie die gewünschten Archivalien anhand von Datenbanken oder Findbüchern in unserem Benutzerraum. Archivalien sind Unikate und können nicht ausgeliehen werden. Sie können Fotokopien und Scans anfertigen lassen.
(Quelle: Website)

Erschließungsumfang:
vollständig erschlossen
Physischer Umfang der Verzeichnungseinheit:

320 lfm.

Archivalien:
Akten
Sonstiges
Objekte:
Entstehungszeitraum/Laufzeit:
Verbunden mit: