Film; Fernsehen
Die Stiftung Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen ist eine der führenden Einrichtungen Europas, die sich der Bewahrung und Vermittlung des audiovisuellen Erbes widmet. In ihrem neuen, temporären Zwischenquartier im E-Werk in Berlin-Mitte lädt sie bis zur Eröffnung eines neuen Filmhauses zu vielfältigen Begegnungen mit Film und Fernsehen ein. Sie zeigt dort experimentelle Ausstellungen, kuratierte Filmreihen, Produktionen aus dem Fernseharchiv sowie das Festival Film Restored. Ein breites Publikum erreicht die Kinemathek durch ein abwechslungsreiches Bildungs- und Veranstaltungsprogramm – sowie mit der Retrospektive und den Berlinale Classics, die sie im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele Berlin ausrichtet. Archive und Fachbibliothek machen die Kinemathek zu einem wichtigen Ort für Wissenschaft und Forschung.
Installation Screentime
Mit »Screentime« eröffnet die Kinemathek ihren neuen Standort im E-Werk – und verwandelt die historische Halle erstmals in einen großflächig inszenierten Medienraum. Die multimediale Installation zeigt Highlights aus 130 Jahren Film- und Fernsehgeschichte und lädt dazu ein, bewegte Bilder als Teil unserer Kultur und Wahrnehmung neu zu entdecken.
Gemeinsam mit den Facharchiven wurden ikonische Szenen, fotografische Zeugnisse, Objekte und Archivmaterial aus den eigenen Beständen ausgewählt und zu einem offenen Erfahrungsraum verbunden. Schwebende Gazeflächen, Videoinstallationen und Projektionen entfalten vielfältige Perspektiven auf das audiovisuelle Erbe – von der kreativen Arbeit hinter den Kulissen bis zur Wirkung populärer Formate.
Wie entstehen Bilder, welche Geschichten erzählen sie – und wie können wir die Zeit, die wir mit ihnen verbringen, bewusst und produktiv gestalten? »Screentime« wirft Fragen zur Entstehung, Bedeutung und Bewahrung von Film auf und macht deutlich: Die Geschichte der bewegten Bilder ist ein fortlaufender Prozess – vielschichtig, faszinierend und voller Widersprüche.
Das begleitende Programm mit Screenings, Workshops und Talks, ein wechselndes Filmangebot im Studiokino sowie partizipative Bildungsformate machen die Kinemathek im E-Werk zu einem lebendigen Ort der Medienerfahrung – kritisch, spielerisch und sinnlich.
Mehr Infos: https://www.deutsche-kinemathek.de/de/besuch/programm/screentime
Filmarchiv
Fernseharchiv
Fotoarchiv
Filmtechnik-Archiv
Kostüm & Set-Design
Marlene Dietrich Collection Berlin
Ken Adam Archiv
Sammlung Werner Herzog
Nachlässe
Plakate
Schriftgut
Special Effects
Textilien
3-D-Objekte
Halle: Installation »Screentime«
23.–25. Januar 2026 (Eröffnungswochenende):
Täglich 10–18 Uhr
Freier Eintritt und Programm
26. Januar – 6. Februar 2026:
Täglich 10–18 Uhr
10 € regulär, 7 € ermäßigt, Kinder kostenfrei
26. Februar – 19. April 2026:
Donnerstag bis Sonntag, jeweils 10–18 Uhr
10 € regulär, 7 € ermäßigt, Kinder kostenfrei
Bibliothek
Mo und Mi geschlossen
Di, Fr 10:00–18:00 Uhr
Do 12:00–20:00 Uhr
Gegründet 1973 auf der Basis der Privatsammlung des Regisseurs Gerhard Lamprecht, ist das Archiv der Deutschen Kinemathek seitdem ständig erweitert worden und hat sich zu einer international anerkannten Einrichtung entwickelt.
http://www.deutsche-kinemathek.de/de/publikationen/allgemein
http://www.deutsche-kinemathek.de/de/publikationen/online-publikationen
http://www.deutsche-kinemathek.de/de/publikationen/periodika
http://www.deutsche-kinemathek.de/de/publikationen/neuerscheinungen
Der Bestand enthält:
- Filme
- Fotos
- Kostüme
- filmbegleitendes Schriftgut
- Plakate
- filmtechnische Geräte
- Nach- und Vorlässe von Filmschaffenden aller Epochen
- Spezialsammlungen zum Thema Exil
- Material zu herausragenden Persönlichkeiten des deutschen und internationalen Films